Überbrückungshilfe III

Wir stellen jetzt Ihren Antrag!

Überbrückungshilfe III: Wir stellen jetzt Ihren Antrag!

Beantragen Sie jetzt mit unserer Hilfe die Überbrückungshilfe III und bekommen Sie bis zu 90 % Ihrer monatlichen Fixkosten vom Staat erstattet!

  • Fixkostenerstattung für Monate mit Umsatzeinbußen von mind. 30 % ab November 2020 bis Juni 2021
  • Alle Branchen und Sektoren sind antragsberechtigt

Die Coronapandemie scheint kein Ende zu nehmen und stellt auch die Wirtschaft vor immense Herausforderungen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium der Finanzen stellen deswegen nun die Überbrückungshilfe III zur Verfügung! Allerdings wurde beschlossen, dass die Anträge für die Hilfe nicht allein gestellt werden können – hier sind wir für Sie da!

Wir stehen Ihnen bundesweit zu einer kostenlosen Erstberatung zur Verfügung!

Überbrückungshilfe III – Was wurde verändert?

Soloselbstständige, Unternehmen und Freiberufler können mit der Überbrückungshilfe III 2021 eine Fixkostenerstattung von bis zu 90 % beantragen. Mit der neuen Hilfe sind auch mehr Fixkosten erstattungsfähig als vorher. Dazu sollen stark betroffene Branchen ferner durch Zusatzregelungen gestützt werden.

Allerdings hat der Staat ebenfalls entschieden, dass Sie den Antrag auf die Überbrückungshilfe, mit Ausnahme der Neustarthilfe, nicht mehr alleine beantragen können. Dafür müssen Sie sich beispielsweise eines Rechtsanwaltes bedienen.

Wir von der Kanzlei Mingers. haben bereits zahlreiche Erfahrung im Hinblick auf Rechtsberatung in der Corona-Krise und vertreten in verschiedensten Anliegen rund um das Thema Corona unzählige Mandanten. Ebenfalls haben wir schon eine Vielzahl an erfolgreichen Anträgen für die November- und Dezemberhilfe gestellt.

Wir sind gerne für Sie da! 

Wer ist antragsberechtigt?

Überbrückungshilfen können grundsätzlich von Unternehmen bis zu einem Umsatz von 750 Mio. EUR im Jahr 2020, Soloselbstständige und selbstständige Angehörige der freien Berufe im Haupterwerb in Anspruch genommen werden. Speziell für die Überbrückungshilfe III ist jeder (branchenunabhängig), der im jeweiligen Fördermonat einen Umsatzrückgang von mindestens 30 % gegenüber dem Vergleichsmonat im Jahr 2019 hat, antragsberechtig! Die Fördermonate erstrecken sich von November 2020 bis zum Juni 2021.

Bei der Umsatzermittlung sind sämtliche Umsätze einzubeziehen, beispielsweise bei Restaurants auch Außerhausumsätze.

Jedoch können Unternehmen, die die November- und Dezemberhilfe beantragt haben, für diese Monate nicht mehr Überbrückungshilfe III beantragen. Für diese Unternehmen ist der Förderzeitraum auf die Monate Januar bis Juni 2021 beschränkt.

Generell nicht antragsberechtigt sind folgende Unternehmen:

  • Soloselbstständige (ohne Beschäftigte) im Nebenerwerb
  • Private Vermieter (ohne Gewerbeschein)
  • Unternehmen, die nach dem 30.04.2020 gegründet wurden
  • Unternehmen, die Ihren Geschäftsbetrieb vor dem 30.06.2020 bzw. vor Auszahlung der Überbrückungshilfe III eingestellt haben

Wie viel wird erstattet? 

Die Höhe der Zuschüsse wird, wie auch schon bei der Überbrückungshilfe I und II, vom Umsatzrückgang abhängig gemacht. Daraus ergeben sich folgende Erstattungssätze:

  • Bei einem Umsatzrückgang von 30 bis 50 Prozent werden bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet
  • Bei einem Umsatzrückgang von 50 bis 70 Prozent werden bis zu 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet
  • Bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent werden bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten erstattet

Dabei wurde der Höchstbetrag auf 1,5 Mio. EUR pro Monat angehoben, unabhängig von der Unternehmensgröße. Für Verbundunternehmen wurde der Betrag sogar auf 3 Mio. EUR angehoben.

Welche Fristen gelten?

Vom 10.02.2021 bis zum 31.08.2021 ist die Antragsstellung möglich.

Erste Abschlagszahlungen sollen ab dem 15.02.2021 erfolgen. Es bleibt abzuwarten, ob dies eingehalten werden kann. Möglich sind Abschläge bis zu 100.000 EUR.

Die ersten endgültigen Bescheide sollen ab März ergehen. ­­­

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Welche Fixkosten werden erstattet?

Zunächst sind alle Fixkosten, die schon bei der Überbrückungshilfe I und II angesetzt werden konnten, auch bei der Überbrückungshilfe III erstattungsfähig. Das sind betriebliche Fixkosten, die vertraglich begründet oder behördlich festgesetzt sind, also nicht einseitig geändert werden können.

Unter anderem zählen dazu:

  • Finanzierungskosten
  • Mieten und Pachten für Immobilien und Fahrzeuge
  • Marketing- und Werbekosten
  • Versicherungen und Abonnements
  • Kosten für Auszubildende

Dazu kommen neue förderfähige Kosten, die bis jetzt noch nicht umfasst waren:

  • Abschreibungen auf Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einer Höhe von 50% des Abschreibungsbetrags
  • Investition in Digitalisierung einmalig bis zu 20.000 EUR
  • Bauliche Maßnahmen für Hygienemaßnahmen bis 20.000 EUR pro Monat

Achtung:
Besonders ist, dass Investitionen für Digitalisierung sowie bauliche Maßnahmen für Hygienemaßnahmen einen anderen Förderzeitraum haben. Diese Kosten sind bereits förderfähig, wenn sie ab März 2020 bis Juni 2021 entstanden sind.

Ansonsten können nur Fixkosten angesetzt werden, die vor dem 01.01.2021 begründet wurden, beispielsweise aufgrund eines vorher geschlossenen Vertrages.

Des Weiteren soll stark betroffenen Branchen mithilfe spezieller Fördermöglichkeiten unter die Arme gegriffen werden.

Im Einzelhandel können Warenabschreibungen auf verderbliche Produkte und Saisonwaren zu 100 % als Fixkosten angesetzt werden.

Unternehmen in der Veranstaltungs- und Kulturbranche können Ausfall- und Vorbereitungskosten für den Zeitraum März 2020 bis Dezember 2020 geltend machen.

Und schließlich kann die Reisebranche, unabhängig von der allgemeinen Personalkostenpauschale, die bei 20% liegt, eine Pauschale von 50% der tatsächlichen Ausfall- und Vorbereitungskosten ansetzen.

Bei weiteren Fragen kann eine umfangreiche Liste im aktuellen Fixkostenkatalog des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie eingesehen werden, oder Sie fragen uns in einem unverbindlichem Erstgespräch!

Gibt es Hilfe für Soloselbstständige mit nur geringen Fixkosten?

Soloselbstständige können eine einmalige Betriebskostenpauschale (sog. Neustarthilfe) als Ersatz für die Fixkosten beantragen.

Diese Betriebskostenpauschale wird wie folgt berechnet:

Gesamtumsatz 2019 x 25% = Betriebskostenpauschale

Maximal können 7500 EUR als Betriebskostenpauschale angesetzt werden.

Besondere Regeln gelten allerdings für Selbstständige, die Ihre Tätigkeit erst ab dem 01.01.2019 aufgenommen haben.

Was gilt als Vergleichsumsatz?

Grundsätzlich gilt als Vergleichsumsatz der Umsatz aus dem entsprechenden Referenzmonat des Jahres 2019. Beispielsweise wird der März 2021 mit dem März 2019 verglichen.

Besonderheiten gelten für Neugründer, die ihr Unternehmen zwischen dem 01.01.2019 und dem 30.04.2020 gegründet haben. In diesem Fall kann folgendes als Vergleichsumsatz herangezogen werden:

  • Durchschnittlicher Monatsumsatz 2019 ODER
  • Durchschnittlicher Umsatz der Monate Januar und Februar 2020 ODER
  • Durchschnittlicher Umsatz der Monate Juni bis September 2020 ODER
  • Der erwartete Durchschnittsumsatz 2020, der im Fragebogen zur steuerlichen Erfassung angegeben wurde

Wie muss ich vorgehen?

Wir beraten Sie gerne erstmal kostenfrei und unverbindlich und klären Ihre Fragen rund um das Thema Soforthilfe. Schreiben Sie uns dazu eine Mail an office@mingers.law.

Für eine genaue Prüfung, ob Ihnen die Soforthilfe zusteht, benötigen wir eine Aufstellung Ihrer Umsätze und Kosten. Hierfür stellen wir Ihnen auch gerne eine Aufstellung zur Verfügung, an der Sie sich orientieren können.

Sollten Sie sich dazu entscheiden einen Antrag zu stellen, müssen Sie uns zusätzlich den Auftrag zur Beantragung der Überbrückungshilfe III, sowie die Zusatzvereinbarung zur Überbrückungshilfe übersenden. Genaueres klären wir gerne aber auch persönlich mit Ihnen!

Wir sind bundesweit für Sie da! Vereinbaren Sie jetzt ein kostenloses Erstgespräch unter 02461/8081 oder schreiben Sie uns eine Mail an office@mingers.law!

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