Abfindung

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Freiwillige Leistung

Abfindungen sind grundsätzlich freiwillige Leistungen, die entweder im Rahmen einer Kündigung oder eines Aufhebungsvertrag vereinbart werden. In der Regel besteht kein prinzipieller Anspruch, weshalb ein Angebot dieser Zahlung meist einen bestimmten Nutzen erfüllen soll, wie beispielsweise die Annahme eines Aufhebungsvertrages. Häufig werden Abfindungen jedoch auch vor Gericht erstritten, weshalb wir dringend zu einer Prüfung der eigenen Kündigung raten!

Zustimmung des Arbeitgebers nicht zwingend notwendig

Abfindungsansprüche sind unter Umständen auch ohne Zustimmung des Arbeitgebers möglich. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn aufgrund einer Unzumutbarkeit der Weiterbeschäftigung ein Auflösungsurteil gesprochen wird. Darüber hinaus könnten auch Tarifverträge, Arbeitsverträge oder betriebliche Übungen zu einem Anspruch führen. Ein Blick in die entsprechenden Dokumente lohnt sich!

Aufhebungsverträge

Einigen sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf einen Aufhebungsvertrag, beinhaltet dieses Übereinkommen in nahezu jedem Fall eine Abfindung. Grund dafür sind die rechtlichen Folgen, wie zum Beispiel die Sperrzeit in Bezug auf das Arbeitslosengeld I, die daraufhin auf den Arbeitnehmer zukommen. Besonders wichtig ist daher, den Aufhebungsvertrag gründlich prüfen zu lassen. Zudem sind Verhandlungen über die Höhe der Leistung durchaus zu empfehlen!

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Höhe der Abfindung

Gesetzlich wird zwar keine allgemein gültige Rechnung vorgegeben, jedoch zeigt die Praxis, dass in Prozessen vor Gericht eine mögliche Abfindung in der Regel mit folgender Faustformel berechnet wird:

Abfindung = Beschäftigungsjahre * (0,5 * Bruttogehalt)

Da allerdings Aspekte wie die Dauer der Betriebszugehörigkeit, die Höhe des Gehalts, soziale Faktoren und das potentielle Prozessrisiko bei der Bestimmung der Abfindungshöhe stark gewichtet werden, gilt es, die eigene Verhandlungsposition zu prüfen und gegebenenfalls mit Hilfe eines fachlichen Beistands den Betrag auszuhandeln, der Ihnen zusteht!

Unsere Leistungen im Arbeitsrecht

Kündigung & Kündigungsschutz

Die Kündigung eines Arbeitgebers beendet zunächst einmal einseitig das Arbeitsverhältnis und ist in der Regel gegen den Willen des Beschäftigten.

Kündigungsschutzklage

Eine Kündigung ist für viele Arbeitnehmer ein Tiefschlag. Arbeitsrechtlich sehen sie sich oft macht- und ausweglos ihrem Arbeitgeber gegenüber.

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