Suche
Close this search box.
Suche
Close this search box.

Facebook-Datenskandal - Was ist geschehen?

Auf Grund einer Sicherheitslücke bei Facebook konnten Hacker im April 2021 auf Facebook Datensätze zugreifen. Rund 553 Millionen Nutzerkonten waren von dieser Attacke betroffen. Allein in Deutschland wurden rund sechs Millionen Facebook-Nutzerdaten abgegriffen. Die betroffenen Nutzer wurden von Facebook nicht informiert. Erst durch öffentlichen Mediendruck gab Facebook das Datenleck und den Datendiebstahl bekannt. Die Sicherheitslücke wurde zwar geschlossen, die gestohlenen personenbezogenen Daten sind jedoch weiterhin im Darkweb zum Verkauf verfügbar. Eventuell auch Ihre Daten!


Facebook hätte nach den bislang vorliegenden positiven Urteilen diverser Gerichte geeignetere Vorkehrungen treffen und somit dem Nutzer mehr Schutz bieten müssen. Daher steht Ihnen als betroffenem Nutzer gemäß Art. 82 der Datenschutz- Grundverordnung (DSGVO) ein Schadensersatz zu, aktuell in einer Höhe von bis zu 5.000,00 €.

Wir prüfen, ob Sie vom Datenleck betroffen sind.

Mingers. Rechtsanwälte

Wir machen es Ihnen Recht.

Mingers. Rechtsanwälte
Wir machen es Ihnen Recht.

Wir beantworten Ihre häufigsten Fragen zum Facebook-Datenleck:

Facebook ist mit den personenbezogenen Daten der Nutzer zu leichtfertig umgegangen und hat sie nur unzureichend vor Hacker-Angriffen geschützt. Diese Sicherheitslücke konnte zwar geschlossen werden, jedoch informierte facebook die betroffenen Nutzer nicht über den Diebstahl ihrer Daten.

Zu den abgegriffenen personenbezogenen Daten gehören, neben dem Namen, zum Beispiel auch Geburtstage, Arbeitgeber, geographische Standorte und Telefonnummern. 

Die Daten sind im Darkweb für Jedermann zugänglich. Kriminelle versuchen mit Hilfe der bei Facebook erbeuteten Daten, an das Geld der Verbraucher heranzukommen.  Oft werden missbrauchte Daten für das Erstellen falscher Identitäten, für den weiteren Diebstahl von Kreditkartennummern oder für die Übernahme anderer digitaler Konten verwendet. 

Auch Pishing-SMS und Spam-Mails, z.B. von angeblichen Paketdienstleistern oder Banken, stellen eine Gefahr dar.

Bei einer Datenpanne oder einem Datenleck müssen die Betroffenen pflichtgemäß informiert werden. In Artikel 34 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist vorgesehen, dass betroffene Personen von den verantwortlichen Datenverarbeiter „unverzüglich“ von der Verletzung zu unterrichten sind. Außerdem hätte der Konzern Vorkehrungen für die Verhinderung eines Datenlecks treffen müssen.

Laut mehrerer Gerichtsurteile sei Facebook für das Datenleck mitverantwortlich, und dem Kunde sei ein immaterieller Schaden im Sinne der DSGVO entstanden. Mittlerweile steigt die Anzahl von verbraucherfreundlichen Urteilen gegen den Facebook-Konzern Meta. Es ist möglich, bis zu 5.000€ Schadensersatz zu erhalten.

Wir haben für Sie ein kostenloses und unverbindliches Tool vorbereitet. Füllen Sie das Online-Formular aus und wir prüfen, ob Sie vom Datenleck bei Facebook betroffen sind. Nach dem kostenlosen Erstgespräch erklären wir Ihnen Ihre Möglichkeiten. Sie erteilen uns ein Mandat und wir kümmen uns um Ihren Rechtsanspruch.

Wenn Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, werden die Prozesskosten weitestgehend von der Versicherung übernommen. Sobald wir alle Unterlagen vollständig vorliegen haben, übernehmen wir für Sie die Abstimmung mit Ihrer Rechtsschutzversicherung.