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Diesel-Abgasskandal - Was ist geschehen?

Seit 2015 beschäftigt der Dieselskandal PKW-Besitzer. Inzwischen sind über 12 Millionen Fahrzeuge von verschiedenen Herstellern betroffen. In diesen Fahrzeugen wurden illegale Abschalteinrichtungen eingebaut, die verhindern, dass erhöhte Abgaswerte auf dem Prüfstand erkannt werden. Inzwischen sind die Erfolgsaussichten von Verbrauchern enorm gestiegen. Das jüngst BGH-Urteil im Diesel-Abgasskandal vom 26. Juni 2023 ermöglicht es Diesel-Besitzern nun, einen Schadensersatz von 5 bis 15 Prozent des Kaufpreises geltend zu machen. Dabei sind nahezu alle Fahrzeughersteller betroffen, die eine unzulässige Abschalteinrichtung in ihren Fahrzeugen verbaut haben. Sie können Ihren Schadensersatzanspruch geltend machen, ohne Ihr Fahrzeug zurückzugeben. Der sogenannte entstandene Differenzschaden liegt vor, wenn die Abgaswerte zum Beispiel durch ein Thermofenster manipuliert wurden. Das Umdenken des BGH wurde von einem Urteil des EuGH angestoßen, der in seinem Urteil klarstellte, dass der Schadensersatz auch bei Fahrlässigkeit der Hersteller in Anspruch genommen werden kann. 

Wir prüfen, ob Sie vom Dieselskandal betroffen sind.

Mingers. Rechtsanwälte

Wir machen es Ihnen Recht.

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Wir beantworten Ihre häufigsten Fragen zum Diesel-Abgasskandal:

Obwohl hauptsächlich der VW-Konzern, zu dem auch Audi, Seat, Skoda und Porsche gehören, mit dem Dieselskandal in Verbindung gebracht wird, sind grundsätzlich alle Dieselhersteller in den Skandal verwickelt. Auch die Marken BMW, Opel, Fiat, Jeep, Lancia, Renault, Peugeot, Toyota, Hyundai, Kia und Alfa Romeo sind betroffen.

Das Thermofenster regelt abhängig von der Außentemperatur die Abgasreinigung. Bei gewissen Temperaturen werden die Abgase wieder in den Motor zurückgeführt und dort gereinigt. In diesem Fall werden die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten. Bei Temperaturen, die nicht in diesem Bereich liegen, ist die Reinigung bis zur Abschaltung geringer. Das Thermofenster kann aber auch eine illegale Abschalteinrichtung sein, wenn das Fenster zu klein und somit unzulässig ist.

Die Ansprüche, die Sie als Fahrzeug-Besitzer haben, können nur innerhalb einer gewissen Frist, der sogenannten Verjährungsfrist gestellt werden. Wir prüfen Ihren Einzelfall und klären Sie über die Verjährung auf.

In den meisten Fällen sind Sie als Verbraucher von einer Wertminderung des Fahrzeugs betroffen, da dieses erhöht Schadstoffe ausstößt und auch mehr Kraftstoff verbraucht als angegeben. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Sie von regionalen Fahrverboten betroffen sind. Die von den Herstellern angebotenen Lösungswege wie Softwareupdates können zu anderen Problemen an Ihrem Fahrzeug führen. Mit dem Wissen um die Manipulation hätten Sie als Besitzer das Fahrzeug entweder gar nicht oder nicht zu diesem Preis gekauft.

Nach dem wegweisenden BGH-Urteil ist Schadensersatz für Verbraucher möglich, wenn es sich bei dem Thermofenster um eine illegale Abschalteinrichtung handelt. Fahrzeug-Besitzer können ohne einen Nachweis nur für das Risiko einer drohenden Stilllegung bis zu 15% des Kaufpreises Schadensersatz verlangen.

Aktuell sind Stilllegungen nicht geplant, aber grundsätzlich besteht die Gefahr, dass das Kraftfahrbundesamt eine Stilllegung Ihres Wagens anordnet, wenn dieser vom Dieselskandal betroffen ist und Sie als Besitzer eine Rückrufaufforderung nicht fristgerecht ausgeführt haben.

Wir haben für Sie ein kostenloses und unverbindliches Tool vorbereitet. Füllen Sie das Online-Formular aus und wir prüfen, ob Sie vom Dieselskandal betroffen sind. Nach dem kostenlosen Erstgespräch erklären wir Ihnen Ihre Möglichkeiten. Sie erteilen uns ein Mandat und wir kümmen uns um Ihren Rechtsanspruch.

Wenn Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, werden die Prozesskosten weitestgehend von der Versicherung übernommen. Sobald wir alle Unterlagen vollständig vorliegen haben, übernehmen wir für Sie die Abstimmung mit Ihrer Rechtsschutzversicherung.